Aktuell

Alles was Sie über Leptospirose und akutes Nierenversagen wissen müssen

08.03.2012 - Chur

15.03.2012 - Basel

29.03.2012 - Wigoltingen/Hasli

 


 

Ringversuch #3

(Excel-Datei)

 


 

à la carte Menu für adulte Hunde und Katzen (pdf)

 


 

Buch:

Labor + Praxis

2. überarbeitete Auflage

 


 

Informationen zum

Leberegelbefall

 


 

Informationen CRP

 


 

Impftiterkontrolle gegen Impfverdrossenheit

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Giardiose

 

Giardien verursachen recht häufig Diarrhoe. Bei ausgewachsenen Katzen kann die Infektion subklinisch verlaufen. Diese Tiere sind eine Infektionsgefahr für andere Katzen, besonders Jungkatzen. Diese können plötzlich auftretenden, übelriechenden, hellen, ev. schleimigen Durchfall zeigen. Die ausgeschiedenen Zysten sind sofort infektiös und können im feuchten Milieu lange überleben. Im Kot ca. 1 Woche, im Boden 7 Wochen, im kühlen Wasser (4°C) bis zu 3 Monaten. Bei -4°C und Temperaturen > 25°C sterben sie inner-halb einer Woche ab. Achtung, die minimale infektiöse Dosis ist sehr klein!

Diagnostik

Heute wird die Diagnose häufig mit einem Schnelltest, der Wandprotein der ausgeschiedenen Zysten nachweist, gestellt. Die Zysten können auch im direkten Kotausstrich (schwierig) oder mittels Flotationsmethode (Zinkchlorid- oder Zinksulfatlösung) nachgewiesen werden. Achtung: die Intensität der Zystenausscheidung kann stark schwanken und intermittierend stattfinden!

Therapie

Metronidazol: 25mg/kg p.o. alle 12 Stunden 5-7 Tage; Dosis nicht erhöhen oder länger als 7 Tage geben, Metronidazol kann neuro- und hepathotoxisch sein!

Fenbendazol: 50mg/kg p.o. 1-2x pro Tag 5 Tage.

Da die Rezidivrate hoch ist sollte bei beiden Wirkstoffen die Therapie nach 2-3 Wochen wiederholt werden. 1-2 Wochen nach der 2. Behandlung ist eine Wiederholung der Kotuntersuchung zu empfehlen.

Zur Vermeidung von Reinfektionen sind hygienische Massnahmen, wie eine gründliche Reinigung aller fäkalkontaminierten Bereiche durchzuführen. In Zuchten und Tierheimen sind Dampfstrahler (Temperatur>60°C) zu empfehlen.  Quaternäre Ammoniumverbindungen können auch verwendet werden. Da die minimale infektiöse Dosis sehr klein ist, sollten v.a. langhaarige Tiere nach der Behandlung gründlich shampooniert werden.

 

 

Kontakt / Contact

Labor Laupeneck AG
Laupenstrasse 33
Postfach
CH-3008 Bern
Schweiz

Tel ++41 (0)31 381 4725
Fax ++41 (0)31 381 3414
Email:
labor@labor-laupeneck.ch

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:
8.00 - 17.30
Samstag:
8.30 - 11.30

 

Information

Allgemeine Laborinformationen (pdf)